Prüfungsordnung

Prüfungsordnung für seminaristische Veranstaltungen

Für die Seminare gilt die allgemeine Prüfungsordnung der SFU für Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter, die da sind:
Es besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht. Für einen positiven Abschluss dieser Lehrveranstaltungen gilt eine Anwesenheitsvorgabe von mindestens 80 Prozent der tatsächlich abgehaltenen Präsenzzeit. Als die zur Erbringung eines Leistungsnachweises notwendigen Anforderungen können herangezogen werden:
• die aktive Mitarbeit der Studierenden an der Lehrveranstaltung (z. B.
Diskussionsbeiträge);
• die aktive Mitgestaltung der Stofferarbeitung während der Lehrveranstaltung (z. B.
durch Referate);
• die Nachbearbeitung von Lehrinhalten (z. B. in Form von schriftlichen
Kommentaren);
• die Abfassung von schriftlichen Seminararbeiten

Abschlussarbeit
Für den Abschluss ist eine schriftliche Darstellung einer psychotherapeutischen Behandlung eines Säuglings, eines Kindes oder eines Jugendlichen und deren Bezugspersonen im Umgang von 15 bis 20 Seiten erforderlich. In dieser Abschlussarbeit ist die Behandlung unter Integration der für diese Behandlung zutreffenden Inhalte der seminaristischen Lehrveranstaltung zu reflektieren und dabei auf die Besonderheiten der psychotherapeutischen Arbeit mit Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen , wie zum Beispiel Indikation, Diagnostik, Rahmenbedingungen und Setting, psychotherapeutische Beziehungen, Interventionstechniken, Behandlungsverlauf, Probleme während der Behandlung,
Die Falldarstellung hat wissenschaftlichen Kriterien zu entsprechen (Zitationsregeln, Literaturnachweise).

Abschlusskolloquium
Die Abschlussarbeit iste in einem abschließenden Kolloquium mit zwei Lehrpersonen des Universitätslehrgangs, eine davon aus dem Leitungsteam, zu reflektieren. Bei negativer Beurteilung der Abschlussarbeit bzw. der Reflexion im Abschlusskolloquium steht dem Lehrgangsteilnehmer bzw. der Lehrgangsteilnehmerin zu, entsprechend der Empfehlung der beiden Kolloquiumsführenden weitere Ausbildungseinheiten (kostenpflichtig) in Anspruch zu nehmen und eine weitere schriftliche Falldarstellung einzureichen und diese in einem weiteren Abschlusskolloquium zu reflektieren.